Der Schultrojaner, eine geplante Schnüffelsoftware für unheimliche Onlinedurchsuchungen an unseren Schulen um Lehrer beim Kopieren von Schulbüchern zu ertappen, ist fürs erste gestoppt.
Die Schweizer Regierung hat beschlossen, dass die Polizei in Strafverfahren Computer mittels Software überwachen darf. Mit den auch "Staatstrojaner" genannten Programmen soll der verschlüsselte Fernmeldeverkehr überwacht werden können.
Nach den ersten Berichten zum sogenannten Schultrojaner, einer Software mit der Schulrechner auf illegale Kopien von Schulbüchern hin durchsucht werden sollen, steht das Thema nun im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. So haben bereits erste Abgeordnete und Landtagsfraktionen Anfragen an ihre Landesregierungen gestellt. Auch erste Pressemitteilungen von Lehrerverbänden liegen vor.
Offensichtlich werden in Deutschland nicht bloß private Rechner mit Hilfe einer Software ausgespäht, sondern bald auch Schulrechner. Doch während der Staat die Verletzung der Datenschutz- und Grundrechte seiner Bürger zumindest mit einer angeblichen Terrorgefahr zu rechtfertigen versucht, ist die Begründung für das Ausspähen von Schulrechnern viel banaler. So soll verhindert werden, dass Lehrer rechtswidrige Kopien urheberrechtlich geschützter Inhalte erstellen.
Der Spiele-Gigant Electronic Arts (EA) und seine neue Download-Plattform Origin geraten immer mehr in die Kritik von Kunden und Datenschützern seit bekannt ist, dass EA beim Herunterladen von Spielen, wie dem lange erwarteten Battlefield 3, auf PCs, Mobiltelefone oder Tablets gleichzeitig ein weiteres Programm auf den Geräten installiert.
Das US-amerikanische Unternehmen Aaron’s Inc, ein Händler und Leihdienst für diverse Möbel und auch Computer, steht vor Gericht. Das Unternehmen soll auf seinen Rechnern, die es verliehen hat, eine Software installiert haben, die es erlaubt alle Aktivitäten am Rechner zu überwachen. Dabei soll die Software unter anderem Tastenschläge auf der Tastatur aufgezeichnet und Screenshots vom Monitor erstellt haben. Auch Bildaufnahmen über die Webcam sollen gefertigt worden sein.
Das Internet-Versandhaus Amazon wusste schon immer, welche Produkte seinen Kunden gefallen. Damit nicht genug: Der Shopping-Riese kennt auch den Geschmack vieler Facebook-Mitglieder, obwohl diese noch nie bei Amazon eingekauft haben. Hintergrund ist ein Daten-Deal mit Facebook, der Datenschützer alarmiert. Laut Facebook betrifft das nur US-Nutzer. Wie die Fachzeitschrift Computerbild bei einem Test herausfand, sind jedoch auch deutsche Facebook-Nutzer betroffen (Heft 10/2011, ab Samstag im Handel).
Die "OpenNet Initiative" hat kürzlich einen Bericht herausgebracht, der untersucht, welche westlichen Unternehmen Überwachungs- und Zensursoftware an repressive Regimes im Mittleren Osten liefern – eine häufig geübte Praxis, wie der Bericht belegt.
Die Smartphone-Plattform Android ist offenbar einem massiven Angriff von Internet-Kriminellen ausgesetzt. Ein Spezialist für Sicherheitssoftware entdeckte nach eigenen Angaben mehr als 50 bösartige Apps für das Google-Betriebssystem. Die Programme seien darauf ausgelegt, persönliche Informationen der Nutzer abzugreifen, berichtete die Software-Firma Lookout am Dienstagabend. Google habe die Apps von der Plattform Android Market entfernt.
A large number of apps in the Android Market have been found to contain a piece of malware known as DroidDream, a Trojan that not only is able to harvest sensitive data from an infected device, ...
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