Wer sich auf Facebook einloggt, soll sich künftig elektronisch ausweisen. Damit könne man das Alter besser kontrollieren, sagt CVP-Nationalrätin Viola Amherd.
In der Woche vom 25. Juni bis 1. Juli 2012 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Noch bis Freitag, 29. Juni 2012
Prag (CZ): ICANN 44 Meeting
ICANN Meetings finden dreimal jährlich in verschiedenen Regionen der Welt statt und dienen dem persönlichen Kennenlernen und dem Austausch mit unterschiedlichen Stakeholdern. Diskutiert wird eine breite Palette von Internet-bezogenen Themen.
Die Open-Government-Data-Bewegung hat die Schweiz erreicht. Sowohl Verwaltung, Entwickler-Community als auch Medien diskutieren den Zugang zu offenen Behördendaten intensiv; auf parlamentarischer Ebene wurden in den vergangenen Monaten etliche Vorstöße gemacht. Die Opendata.ch-Konferenz bietet ein Forum für die Weiterführung dieser Debatten.
Nach dem Bundesarchiv im letzten Jahr ist heuer die Stadt Zürich Gastgeberin, die mit ihrer Initiative «eZürich» zeitgleich ihr Datenportal lanciert.
Die Debatte um Netzneutralität erreicht auch Bundesbern. Das Thema kam nun in der Fragestunde des Nationalrats aufgrund einer entsprechenden Frage des Grünen Balthasar Glättli zur Sprache.
Nachdem sich in der Vorwoche bereits drei Ausschüsse des Europäischen Parlaments (Industrie/ITRE, Bürgerrechte/LIBE, Recht/JURI) für eine Ablehnung des umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens ACTA ausgesprochen haben, war heute der Entwicklungsausschuss (DEVE) an der Reihe, Stellung zu beziehen. Auch dieser Ausschuss votierte schließlich für eine Ablehnung des Abkommens. Doch der Kampf ist damit noch nicht vorbei.
In der Woche vom 4. bis 10. Juni 2012 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Wer in den Weiten des WWW nach Informationen sucht, bleibt dabei selten unbeobachtet, denn herkömmliche Suchmaschinenbetreiber wie Google, Yahoo oder Bing zeichnen zumeist das Nutzerverhalten auf. Sie wissen beispielsweise woher man kommt, wohin man geht, die IP-Adresse oder welche Seiten die User jeweils besuchen. Außerdem lassen sich auch Betriebssystem, Browser und andere technische Details ermitteln.
Im April hatte die Außenpolitische Kommission des Schweizer Nationalrats den Bundesrat aufgefordert, von einer Unterzeichnung des multilateralen Abkommens gegen Produktfälschungen und Piraterie (ACTA) abzusehen, da Zweifel am Nutzen des Abkommens bestünden (unwatched berichtete). Nun hat die Eidgenössische Regierung diesem Ansinnen entsprochen. Man wolle mit der Unterzeichnung zuwarten, "bis genügend Entscheidelemente für die Beurteilung des weiteren Vorgehens vorliegen".
Im Europäischen Parlament (EP) sind Ende Mai drei wichtige Vorentscheidungen gegen ACTA gefallen, doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Der Industrieausschuss (ITRE), der Rechtsausschuss (JURI) und der Bürgerrechtsausschuss (LIBE) des EP haben sich für eine Ablehnung des umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens ausgesprochen, weitere Abstimmungen in den Ausschüssen und die alles entscheidende Abstimmung im Plenum (3. bis 5. Juli) stehen aber noch aus.
In der Woche vom 23. bis 29. April 2012 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Sonntag, 22. bis Montag, 23. April 2012
Genf (CH): Global INET
Anlässlich ihrer 20-Jahr-Feier lädt die Internet Socienty ISOC Visionäre und Vordenker nach Genf, um über das zu erwartende explosive Wachstum des Internets in den kommenden 20 Jahren zu diskutieren.
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