Einer Untersuchung zufolge nutzt jeder dritte Schweizer bestimmte Websites, um urheberrechtlich geschützte Werke, wie Filme und Musik, kostenlos aus dem Internet herunterzuladen. Zwar ist das in der Schweiz bisher legal, doch das könnte sich schon bald ändern. Denn der Bund und die Rechteinhaber arbeiten gemeinsam an einer neuen Urheberrechtsstrategie.
Auf einem Ersatzhandy von Mobilezone fanden sich ein Hassbrief und Steuerdaten. Der eidgenössische Datenschutz hat sich bereits mit solchen Fällen befasst.
In der Woche vom 3. bis 9. Juni 2013 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Universität Bern, Hauptgebäude Kuppelsaal, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern
Das Institut für Europarecht und der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) laden zum sechsten Mal zum Schweizerischen Datenschutzrechtstag.
Der Datenschutzrechtstag widmet sich diesmal dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung, seiner verfassungsrechtlichen Ausgestaltung und seiner konkreten Umsetzung in der Schweiz. Behandelt werden außerdem die hierzu in der Europäischen Union und in weiteren ausgewählten Staaten entwickelten Instrumente und Konzepte sowie ihre mögliche Einbettung in das schweizerische Datenschutzrecht.
Der letztjährige Datendiebstahl im Nachrichtendienst hat Folgen für die gesamte Bundesverwaltung. Künftig will der Bund diesem Risiko mehr Bedeutung beimessen und die Sicherheit von Daten verbessern.
In der Woche vom 29. April bis 5. Mai 2013 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Neuesten Plänen zufolge soll der biometrische Ausländerausweis künftig für alle nichteuropäischen Staatsangehörigen, die in der Schweiz leben, ausgestellt werden. So debattiert das Schweizer Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartment (EJPD) zur Zeit über eine mögliche Teilrevision zweier Bestimmungen, die zur Folge hätten, dass demnächst auch Drittstaatsangehörige, die Familienmitglieder von in der Schweiz ansässigen EU/EFTA-Bürgern sind, biometrische Ausweise erhalten.
Einem Bericht von ORF Radio Ö1 zufolge versucht der japanische Technologie-Konzern Panasonic seine Servicepartner mithilfe eines bedenklichen Systems vor Online-Gefahren zu schützen. So fordert das Unternehmen Zugriff auf die Logfiles der Websites und der Datenbanken der Webshops seiner Partner. Dass dabei auch Informationen über Bankverbindungen oder Kunden und ihr Kaufverhalten übermittelt werden, ist nicht auszuschließen.
Obwohl umstritten, will der Bundesrat für den Einsatz von Staatstrojanern eine gesetzliche Grundlage schaffen. Sie sollen zur Aufklärung von schweren Straftaten eingesetzt werden können.
Ein Vorstoss forderte, dass die Polizei zu Fahndungszwecken einen erweiterten Zugang auf die Ausweisdatenbank erhalten soll. Der Ständerat hiess die Motion nun gut. Simonetta Sommaruga meldet Bedenken an.
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