Twenty years of a free, open web (30.04.2013)
Am 30. April 1993 hat CERN eine Erklärung abgegeben, mit der die World Wide Web Technologie kostenlos zur Verfügung gestellt wurde und so das Internet zum Erblühen gebracht hat. http://info.cern.ch/
Die griechische Gesellschaft für den Schutz geistigen Eigentums (AEPI) hat eine Klage gegen einige bedeutende Torrent-Seiten eingereicht; wobei die Seiten von KickAssTorrents, isoHunt, 1337x und H33T laut einem Bericht von TorrentFreak bereits von den Internet-Service-Providern (ISPs) gesperrt wurden.
In der Woche vom 13. bis 19. Mai 2013 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Montag, 13. bis Freitag, 17. Mai 2013
Berlin (D): 14. Datenschutzkongress 2013
Der 14. Datenschutzkongress 2013 bietet im Rahmen von 2 Konferenzen, 3 Workshops, 8 Round-Tables und 10 Panels aktuelle Informationen zu verschiedenen Fragen des Datenschutzes.
In der Woche vom 13. bis 19. Mai 2013 finden im Europäischen Parlament in Brüssel nur einige wenige Ausschusssitzungen statt. Schwerpunkte dieser Woche sind unter anderem: Die aktuelle Lage Malis – Eröffnung der Ausstellung zur Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU – Tag der offenen Tür in Straßburg und zahlreiche Veranstaltungen im EP anlässlich des Europӓischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger 2013.
Europäisches Parlament, József-Antall-Gebäude (6Q2), rue Wiertz 60, Brüssel
Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments befasst sich in seiner Sitzung am Montag mit dem Vorschlag für eine Richtlinie über die
Kollektive Wahrnehmung von Urheber- und verwandten Schutzrechten und die Vergabe von Mehrgebietslizenzen für die Online-Nutzung von Rechten an Musikwerken im Binnenmarkt (Vorschlag (KOM(2012) 372)
Ebenso wie in vielen anderen Ländern bestehen Rechteinhaber auch in Belgien auf einer Entschädigung für den mutmaßlich durch Online-Piraterie verursachten Verdienstausfall. Ihre neue Taktik lautet jedoch nicht länger bloß die Nutzer strafrechtlich zu verfolgen sondern auch die Unternehmen, die Piraterie ihrer Meinung nach erst möglich machen – die Internetprovider.
Der Betreiber der inzwischen stillgelegten Website torrent.to ist vom Amtsgericht Aachen zu drei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die Website galt bis zu ihrer Abschaltung als eines der größten deutschsprachigen Portale mit Torrent-Links.
Die Digitale Gesellschaft hat im Umfeld der re:publica in Berlin für einen "Neustart der Urheberrechtsdebatte" plädiert. Der Lobby-Verein fordert vor allem ein Recht auf Remix und hat eine Kampagnen-Webseite freigeschaltet.
Russische Behörden haben Anfang April bekannt gegeben, Internetnutzer für illegale Downloads künftig nicht mehr zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Anstatt die Nutzer haftbar zu machen, wolle man in Zukunft verstärkt gegen die Betreiber illegaler Websites vorgehen, so Vladimir Grigoryev vom russischen Amt für Kommunikation und Informationstechnologie.
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