In ihrer heutigen Fraktionssitzung haben die europäischen Sozialdemokraten offenbar intensiv über das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen ACTA diskutiert. Das internationale Handelsabkommen auf völkerrechtlicher Ebene, das vorgeblich internationale Standards im Kampf gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen etablieren soll, wurde bereits von der Europäischen Kommission unterzeichnet und muss nun dem Europäischen Parlament zur Zustimmung vorgelegt werden.
Nachdem in den vergangenen Tagen bereits Polen, Tschechien und die Slowakei den Ratifizierungsprozeß des umstrittenen internationalen Anti-Piraterie-Abkommens ACTA, infolge massiver Bürgerproteste ausgesetzt haben, fordert nun Marco Schreuder, der Bundesrat der österreichischen Grünen, dass auch Österreich die Ratifizierung des Abkommens stoppen soll.
Zahlreiche Organisationen fordern den US-Kongress in einem offenen Brief auf, die Kritik an den umstrittenen Gesetzesvorhaben Stop Online Piracy Act (SOPA) und Protect IP Act (PIPA) ernstzunehmen.
Bündnis 90/Die Grünen, Stadtbüro, Sendlinger Straße 47, München
Die Grünen organisieren in München eine Informationsveranstaltung zur Frage "Was ist ACTA – Und warum wir uns wehren müssen".
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwischen Vertretern der Industrienationen und Vertretern der Industrielobby ohne jegliche Kontrolle durch das Völkerrecht und ohne demokratische Legitimation ausgehandelt.
Seit einigen Wochen beherrscht ein Thema die mediale Berichterstattung in weiten Teilen der Welt, insbesondere jedoch in Europa: ACTA, das umstrittene internationale Antipiraterie-Abkommen. Nachdem die Vertreter der EU und 22 ihrer Mitgliedsstaaten, darunter etwa Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Schweden, Großbritannien, Rumänien, Bulgarien und Polen, ACTA Ende Januar unterzeichnet haben, überschlagen sich die Ereignisse.
“Was ist ACTA und was steckt hinter dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement?”
Zu diesen und weiteren Fragen veranstaltet neuwal.com gemeinsam mit dem Team von ichmachpolitik.at eine Online-LIVE-Diskussionsrunde rund ums Thema “ACTA”. Ziel ist, User über die Pro- und Contra-Seiten zu informieren und über aktuelle Nachrichten darüber zu informieren.
Ziel ist es, rund um ACTA und den bisherigen Wissensstand aufzuklären und die User über die Pro- und Contra-Seiten zu informieren.
Die EU-Kommission hat einen Fahrplan zur Novellierung der Richtlinie zur Durchsetzung der Rechte an immateriellen Gütern (IPRED) veröffentlicht. Sie erwägt u.a. ein schärferes Vorgehen gegen Webseiten mit Inhalten, die gegen Urheberrechte verstoßen.
Die EU-Kommission versucht gerade mit allen Mitteln, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) zu verteidigen. Hier kurze Kommentare zu drei der Mythen, die die Kommission uns verkaufen möchte.
EP-Abgeordnete Marietje Schaake begrüßt in ihrem Gastbeitrag die EU-weiten Proteste gegen das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA. Sie warnt vor dem Kollateralschaden, den ACTA verursachen kann und fordert eine Urheberrechtsreform.
Am Samstag gingen in Schweden, Slowenien und in der Tschechischen Republik zahlreiche Menschen trotz klirrender Kälte auf die Straße, um gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA zu protestieren. In Österreich finden nächsten Samstag Demos statt.
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