Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) arbeitet an einem globalen Standard für die eingehende Untersuchung von Datenpaketen im Internet. Dies zeigt der aktuelle Leak einer kürzlich angenommenen Empfehlung. Die UNO-Organisation teilte in Dubai mit, die technische Spezifikation ermögliche es Telekommunikationsunternehmen, den Datenverkehr im Netz effizienter zu verwalten und die Qualität von Internet-Diensten zu verbessern.
Bei Frauen erscheinen im Online-Shop als Erstes Handtaschen, bei Männern Sportartikel: Mithilfe unserer Daten wird das Internet personalisiert. Wie Datenschützer damit umgehen sollen, ist unklar.
In Dubai streiten Regierungsvertreter beim ITU-Gipfel um die Zukunft der Internetverwaltung. In der deutschen Delegation reisen auch Industrievertreter mit. Kurzfristig wurde ein Mitarbeiter des Elektronikkonzerns Rohde & Schwarz Teil der Gruppe.
Facebook hat die wohl letzte Nutzer-Abstimmung über wichtige Regeländerungen gestartet. Die angeblich mehr als eine Milliarde Nutzer haben nun eine Woche Zeit, unter anderem darüber zu entscheiden, ob solche Abstimmungen abgeschafft werden.
Zum mittlerweile fünften Mal findet heuer das Internationale Filmfestival der Menschenrechte THIS HUMAN WORLD statt. Noch bis 9. Dezember werden in insgesamt vier Wiener Kinos die Rechte des Menschen und deren Durchsetzung im Mittelpunkt stehen.
Das System der Verwertung von Filmen und Serien in Form von verschiedenen Fenstern, etwa für Kino, DVDs und TV, wurde ursprünglich geschaffen, um zu verhindern, dass sich die verschiedenen Konsumvarianten gegenseitig kannibalisieren. Durch das Internet hat sich die Situation aber deutlich geändert, schreibt der Guardian. Es sei an der Zeit, die Verwertungsketten bei Filmen und Serien zu straffen.
Was der Browser über seinen Nutzer verrät: Ein Student erforscht, ob er Internetnutzer anhand der Informationen, die ihr Browser preisgibt, wiedererkennen kann. Er kann. Die Spuren zu verwischen, ist schwierig.
Das United States Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) warnt vor einer Sicherheitslücke in Druckern des südkoreanischen Herstellers Samsung sowie von Samsung produzierten Dell-Druckern. Über die Sicherheitslücke könnten Hacker nicht nur die Kontrolle über das Gerät übernehmen, sondern von dort aus auch weitere Rechner im Netzwerk angreifen. Das Problem wird durch einen fix in das System integrierten Administrator-Account mit einem einheitlichen, nicht änderbaren Passwort ausgelöst.
Die Fernmeldeunion ITU hält Proteste gegen ihre geplanten Beschlüsse für möglich. Eine Gegenkampagne soll das verhindern und Kritik an ihren Plänen abschwächen. Das geht aus einem internen und mit "vertraulich" gekennzeichneten Dokument hervor. Die ITU bestätigte, das Dokument sei authentisch.
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