"Safer Internet Day": an dem Aktionstag zur Internet-Sicherheit werben weltweit mehr als 60 Länder für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Auch in Deutschland setzen Institutionen und Organisationen ein Zeichen für mehr Sicherheit.
In der Woche vom 6. bis 12. Februar 2012 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Der anstehende Börsengang von Facebook macht Datenschützern Angst. Die Entscheidungen des Unternehmens könnten verstärkt zu Lasten des Datenschutzes ausfallen, befürchtet Johannes Caspar, der Datenschutzbeauftragte von Hamburg.
Aus Anlass des "Safer Internet Day" laden Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) am Dienstag, dem 7. Februar 2012, ab 10 Uhr in das Lokal VIII des Parlaments.
Ähnlich wie Twitter will die Blogplattform von Google künftig Inhalte, die in bestimmten Ländern juristisch beanstandet werden, dort auch blockieren. Dafür sollen Besucher auf länderspezifische Top Level Domains umgeleitet werden.
Nach lauter Kritik an einem neuen Filtersystem hat der Online-Dienst Twitter den Vorwurf der Zensur zurückgewiesen. Das Unternehmen werde die Kurzmeldungen der Nutzer nicht überwachen, sondern einzelne Tweets nur blockieren, wenn es dazu in einem Land gesetzlich verpflichtet werde, sagte Firmenchef Dick Costolo am Montag bei einer Konferenz in Kalifornien.
Gegner des äußerst umstrittenen Antipiraterie-Abkommens ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) haben Samstag, den 11.02.2012 zum internationalen Protest- und Aktionstag gegen ACTA erklärt.
Twitter bereitet eine länderspezifische Zensurinfrastruktur vor. Mit dem internationalen Wachstum sei es notwendig, sich in den einzelnen Ländern den dort herrschenden Vorstellungen von Meinungsfreiheit anzupassen.
EDRi unterstützt die heutige (18.01.2012) Kampagne gegen SOPA und PIPA sowie die Kritik internationaler Bürgerrechtsbewegungen an den zwei Gesetzesentwürfen der USA.
Google ändert seinen Umgang mit Nutzerdaten und will künftig alle Informationen, die man bei verschiedenen Diensten des Konzerns hinterlässt, gesammelt auswerten. Das Unternehmen verspricht sich dadurch Vorteile für die Nutzer.
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