2014 werden alle britischen Provider bei neuen und bestehenden Internetanschlüssen, zur Unterstützung der elterlichen Kontrolle und zum Schutz der Kinder vor pornographischen Inhalten, standardmäßig entsprechende Filter einsetzen müssen, kündigte Claire Perry, Beraterin des britischen Premiers David Cameron, vor wenigen Tagen an.
Demnach solle der Zugriff auf pornographische Inhalte so lange geblockt werden, bis jene Anschlussinhaber, die Zugriff auf Pornographie wünschen, ihre „Opt Out“-Option beanspruchen und um die Aufhebung der Filter ansuchen.
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger wirft Google und anderen Internet-Konzernen vor, sich hinter angeblichen Geheimhaltungspflichten zu verschanzen. Sie fordert von den Unternehmen besseren Schutz der ihnen anvertrauten Daten, etwa durch wirksame Verschlüsselung.
US-Präsident Barack Obama hat die enthüllten Überwachungsprogramme des US-Geheimdienstes NSA verteidigt. In einem ausführlichen Interview spricht er über Kontrollen und Ausgleichsmechanismen; Freiheit und Sicherheit; und begrüßt gegenwärtige Debatten.
Drei ehemalige Angestellte der NSA und Whistleblower, diskutierten am Sonntag bei USA TODAY über die aktuellen Ereignisse zu Edward Snowden. Thomas Drake, William Binney and J. Kirk Wiebe hatten jahrelang versucht, die Bespitzelung durch die NSA einzudämmen – auf offiziellem Weg.
It is the interview the world's media organisations have been chasing for more than a week, but instead Edward Snowden is giving Guardian readers the exclusive.
Das Zusatzprogramm Ghostery soll Nutzern eigentlich das Tracking von Werbevermarkten im Web vom Leibe halten. Die Firma hinter Ghostery verkauft aber selbst Daten an die Online-Werbebranche.
Wie zuvor Apple, Facebook und Microsoft hat sich nun auch Yahoo in einem Blog-Eintrag zu den Anfragen nach Nutzerinformationen durch die US-Behörden geäußert. Demnach wurden innerhalb der vergangenen sechs Monate zwischen 12.000 und 13.000 Anfragen von Sicherheitsbehörden gestellt.
Der Berliner Datenschutz-Beauftragte Alexander Dix hat sich für eine bewusste Zurückhaltung bei der Sammlung von Daten ausgesprochen. Bezüglich des Überwachungsskandals sei jetzt vor allem Transparenz gefordert.
Auf Einladung der US-Botschaft trafen Vertreter europäischer Datenschutzorganisationen am Dienstag mit William E. Kennard, dem Botschafter der USA in Brüssel zusammen. Thematisiert wurden dabei das Überwachungsprogramm PRISM und die Rolle der USA im Zusammenhang mit der EU-Datenschutzreform. In einer Protestnote wurden die Kritikpunkte der Zivilgesellschaft zusammengefasst und dem Botschafter überreicht.
Im vergangenen Jahr hat Netzaktivist Wolfie Christl auf dem österreichischen Netzkongress Daten, Netz & Politik 2012 (#DNP12) ein von ihm und seinem Team entwickeltes Browser-Spiel vorgestellt (Video-Mitschnitt und Podcast), das die Menschen spielerisch dazu bringen soll sich mit der Thematik des Datenschutzes zu befassen.
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