Deutsche Forscher stellen soziale Netzwerke in Aussicht, bei denen User ihre Daten nicht auf eine zentrale Datenkrake wie Facebook hochladen müssen. Denn sie haben ein P2P-Rahmenwerk (Peer-to-Peer) für soziale Netzwerke entwickelt, bei dem die Mitglieder die nötigen Ressourcen für den Betrieb bereitstellen und könnten Facebook damit Konkurrenz machen.
Obwohl Facebook-User immer mehr von sich preisgeben, sind sie dennoch vorsichtiger in Bezug auf die Personen, die diese Inhalte sehen können. Zu diesem Schluss kommt eine in den Jahren 2005 bis 2011 durchgeführte Studie der US-amerikanischen Carnegie Mellon University. Für die Erhebung wurde das Verhalten von rund 5.000 Nutzer analysiert.
Nachdem zwei bedeutende Journalisten von CNN und dem Wall Street Journal ihren Facebook-Account gekündigt und dies öffentlich verkündet hatten, versucht die Plattform nun verstärkt die jüngeren Nutzer davon zu überzeugen, dass sie dennoch "cool" ist. Denn beide Journalisten sind sehr prominente Medienschaffende in den USA und das das soziale Netzwerk fürchtet nun Nachahmer.
Facebook geht in Bezug auf seine Datensammlung neuerlich einen Schritt weiter: Das soziale Netzwerk will die reale Welt anhand von noch mehr persönlichen Informationen – angefangen von Buchtiteln über bevorzugte Restaurants bis hin zu Konzepten der Philosophie – abbilden.
Die Plattform hofft auf die Kooperation der Nutzer, ihre Daten dem neuen Projekt beizusteuern. Die Software soll dadurch smarter werden und die Suchmaschine "Graph Search" optimieren. Dieses Tool funktioniert anders als herkömmliche Suchmaschinen, da es ganze Sätze verstehen und somit spezifische Auskünfte liefern soll.
Das OpenChaos ist eine Bildungsveranstaltung mit der Option den C4 kennenzulernen. Es findet in der Regel am letzten Donnerstag jedes Monats statt. Diesmal geht es um
Das Post-Privacy Missverständnis: Warum wir auch im modernen Web einen Sinn für Privatsphäre brauchen
Nachdem das ULD, die schleswig-holsteinische Landesdatenschutzbehörde, sich im Dezember 2012 auf deutsches Recht berufen und Facebook per Verfügung verpflichtet hatte, von seiner umstrittenen Klarnamenpflicht abzuweichen und eine anonyme beziehungsweise pseudonyme Nutzung des sozialen Netzwerks zuzulassen, hat das Verwaltungsgericht Schleswig nun entschieden, dass das ULD in diesem Fall nicht zuständig ist.
Der US-Rüstungs- und Elektronikkonzern Raytheon arbeitet laut Guardian an einer umfangreichen Software zur Durchleuchtung von Internetnutzern, indem Daten von beispielsweise Facebook, Twitter and Foursquare zusammengeführt und ausgewertet werden – für die ‘nationale Sicherheit’.
Nachdem Facebook im vergangenen Jahr aufgrund massiver Kritik von Seiten der Datenschutzbehörden seine Gesichtserkennungsfunktion deaktiviert und somit die biometrische Erkennung seiner Nutzer auf Fotos aufgegeben hat, hob der Hamburgische Datenschutzbeauftragte nun seine 2012 erlassene Anordnung gegen Facebook auf. Das Verfahren gegen Facebook in dieser Sache wurde eingestellt, so Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar.
Medienberichten zufolge plant Facebook mit Hilfe einer neuen mobilen Anwendung den aktuellen Aufenthaltsort seiner Mitglieder zu orten, um diese über mögliche in der Nähe befindliche Freunde zu informieren. Geplant sei die Veröffentlichung der App für Mitte März, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.
Bereits zum zehnten Mal findet heute der internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Connect with respect!" dreht sich im Jubiläumsjahr alles um den sicheren, respekt- und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.
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