Seit Tagen kursiert auf Facebook ein Video der Enthauptung einer Frau. Die Plattform löscht das Video nicht – da es auf Missstände aufmerksam mache. Medienethiker sind entsetzt.
In der Woche vom 29. April bis 5. Mai 2013 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Internet killed the videostar…? …oder ist auch die Videokultur im Zeitalter des Internets angekommen? Dieser und anderen Fragen wird in der 8. Folge des Linzer Webmontags auf den Grund gegangen.
Die Social Media Guides laden also wieder zu einem Webmontag, folgende Gäste werden erwartet:
● Gregor Schmidinger
● Johannes Skrivanek
● Manuel Bauer
● Wolfgang Gumpelmaier
● HAKK TV
Nachdem bereits das Verwaltungsgericht Schleswig die Beschwerden des ULD, der schleswig-holsteinischen Landesdatenschutzbehörde gegen Facebooks Klarnamenpflicht abgewiesen hatte, kam nun auch das Oberverwaltungsgericht im Berufungsverfahren zu dem Schluss, dass das ULD in diesem Fall nicht zuständig sei. Facebook darf somit weiterhin die Accounts von Nutzern sperren, die sich nicht mit ihrem Realnamen registriert haben.
Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
Der Europa Club Wien widmet sich in seiner nächsten Veranstaltung der Rolle von Social Media in der EU-Politik.
Es diskutieren:
● Elizabeth Linder, Facebook (Politics and Government Specialist – Europa, Middle East & Africa)
● Thibault Lesenecal, Europäisches Parlament (Leiter Web Communication)
● Michel Reimon, Abgeordneter zum Wiener Landtag, Die Grünen
Moderation:
● Christoph Prantner, Der Standard (Ressortleiter Außenpolitik)
Hat man Fragen zu Google-Diensten, muss man sich durch die E-Mail-Formulare in der Google Hilfe wühlen. Die fehlende Kontaktmöglichkeit per E-Mail ist nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) ein Verstoß gegen das Telemediengesetz, weshalb der vzbv Google abgemahnt hat.
Facebook gibt seinen Werbekunden in den USA die Möglichkeit, Zielgruppen für ihre Anzeigen noch präziser anzusprechen. Sie könnten künftig zum Beispiel gezielt Werbung für Facebook-Mitglieder schalten, die Müsli für Kinder kaufen oder sich in den kommenden Monaten wahrscheinlich einen neuen Kleinwagen zulegen werden, erläuterte Facebook bei der Vorstellung am Mittwoch.
Mit "Secretbook" kam kürzlich eine Chrome-Anwendung auf den Markt, die es Facebook-Nutzern erlaubt geheime Nachrichten in Bildern zu verschlüsseln. Das System arbeitet mit JPEG-Steganografie und koppelt Informationen mit den Fotos, die für das menschliche Auge nicht bemerkbar sind.
Seit der Ankündigung der neuen Facebook App 'Home' will die Kritik an der Anwendung nicht abreißen. Zahlreiche Datenschützer sind der Ansicht, dass Facebook damit nur noch mehr Zugriff auf persönliche Daten der Nutzer und statistische Daten über die Nutzung der verschiedenen Apps erhält.
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