Aufgrund eines Congress-Mandats musste sich die US-Verkehrssicherheitsbehörde TSA (Transportation Security Administration) Mitte Jänner 2013 dazu entschließen, Nacktscanner, die mit Röntgenstrahlen arbeiten und Passagier-Darstellungen mit anatomischen Details generieren, auszurangieren und die US-Flughäfen mit weniger invasiven Geräten auszustatten. Fast zeitgleich gab auch die kanadische Verkehrssicherheitsbehörde CATSA (Canadian Air Transport Security Authority) bekannt, auf privatsphärefreundlichere Nacktscanner umsteigen zu wollen.
Nachdem es dem Nacktscanner-Lieferanten OSI Systems Inc. nicht gelungen ist, eine Software zu entwickeln, die anstelle von Passagier-Darstellungen mit anatomischen Details bloß generische Darstellungen ausweist, muss die US-Verkehrssicherheitsbehörde TSA (Transportation Security Administration) nun ihren Vertrag mit dem Unternehmen aufkündigen und sämtliche Nacktscanner des Typs Rapiscan ausrangieren.
Nachdem der Testbetrieb in Hamburg kläglich gescheitert ist und im Sommer 2011 eingestellt wurde, startet nun Frankfurt einen neuen Versuch: Seit Freitag sind dort drei Nacktscanner in Betrieb, die für die Kontrolle von Fluggästen auf dem Weg in die USA eingesetzt werden.
Seit drei Jahren werden auf dem Flughafen in Manchester Nacktscanner, die mit Röntgenstrahlen arbeiten, im Testbetrieb eingesetzt. Weil die Genehmigung nun ausgelaufen ist, müssen die umstrittenen Geräte abgebaut werden.
„Fordert die Transportation Security Administration auf, sich ans Gesetz zu halten,“ ermahnt eine Petition, die auf der Plattform „We the people“ des Weißen Hauses veröffentlicht wurde. Sie bezieht sich auf ein Urteil des US-Bundesberufungsgerichts vom Juli 2011.
Das US-Heimatschutzbehörde (Department of Homeland Security - DHS) plant den Einsatz von neuartigen Laserscannern, die eine Million Mal sensibler und zehn Millionen Mal schneller sind als bisherige Scanner. Der Picosecond Programmable Laser der Firma Genia Photonics kann auch große Menschenmengen unbemerkt und in Echtzeit aus bis zu 50 Metern Entfernung abtasten. Der Laser erkennt sogar kleinste Spuren von Substanzen und kann auf die Signatur verschiedener Moleküle eingestellt werden.
Mit dem sogenannten InPoSec-Projekt, soll die Sicherheit erhöht werden. Zunächst werden Briefbomben und terroristische Anschläge als Bedrohung für die wirtschaftliche Stabilität Europas ins Feld geführt, nur um dann in einem Nebensatz auch “illegale Produkte” als Ziel des Projekts zu benennen.
Eine Untersuchung der US-Heimatschutzbehörde (Department of Homeland Security – DHS) hinsichtlich der Wirksamkeit von Nacktscannern kommt zu dem Ergebnis, dass die Geräte zahlreiche Mängel aufweisen. So ist der nicht klassifizierten Zusammenfassung des Berichts – der vollständige Bericht steht unter Verschluss – zu entnehmen, dass die Behörde aufgrund mehrerer entdeckter Mängel acht Empfehlungen zur Verbesserung der Technologie ausgesprochen habe.
Die im US-Heimatschutzministerium angesiedelte Verkehrsbehörde TSA will es Reisenden, die bestimmte Kriterien erfüllen, ermöglichen gegen die Zahlung von 100 Dollar vor peniblen Sicherheitskontrollen am Flughafen verschont zu bleiben.
Der Blogger Jonathan Corbett will mit einem einfachen Trick Körperscanner an US-Flughäfen überlistet haben. So hätte er Waffen oder Sprengstoff in jedes Flugzeug bringen können.
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