Mobile Handy-Applikationen, so genannte Apps, stellen aus datenschutzrechtlicher Perspektive ein ernstes Problem dar. Wie aus einem aktuellen Bericht der französischen Datenschutzbehörde French National Commission on Computing and Liberty (CNIL) hervorgeht, greifen viele der kleinen Programme ungefragt auf sensible persönliche Daten zu, um diese an weit entfernte Server weiterzuleiten.
In Apple Stores werden Kunden und Mitarbeiter von Kameras beobachtet. Datenschützer haben erreicht, dass die Überwachung zumindest nicht mehr gegen Gesetze verstößt.
Gegner der Bestandsdatenauskunft in Deutschland haben den 14. April sowie den 27. April 2013 zu bundesweiten Aktionstagen gegen das umstrittene Gesetz erklärt und zu Demonstrationen aufgerufen. Der Gesetzesentwurf verpflichtet Online-Dienstanbieter den Behörden bereits bei Ordnungswidrigkeiten die IP-Adressen und Zugangsdaten zu den E-Mail-Konten Betroffener herauszugeben.
Die Waffenfirma Taser verkauft Minikameras, die Polizisten am Brillengestell tragen können. Die Beamten werden zu Überwachern und Überwachten. Wird aus dem berühmten Polizei-Motto "to protect and to serve" also künftig "to protect, to serve and to record"? Schützen, dienen und aufzeichnen?
Netzpolitik Bier Wien (#npbvie) ist ein informelles Treffen von Leuten, die sich für Fragen rund um Internet-Politik und -Aktivismus interessieren. Themen wie Datenschutz, Privatsphäre, Vorratsdatenspeicherung, Netzneutralität passen hier ebenso herein wie Public Sector Information, Open Data, Grundrechte in der digitalen Gesellschaft, usw.
Die US-Drogenaufsicht Drug Enforcement Administration (DEA) stößt sich an Apples iMessage-Dienst, denn es "ist unmöglich, iMessages zwischen zwei Apple-Geräten abzufangen". Das hält die US-Behörde in einem internen Bericht fest, der c|net vorliegt. An die Inhalte solcher Nachrichten können Behörden demnach nicht einmal dann kommen, wenn ein entsprechender Gerichtsbeschluss eine Überwachung autorisiert hat.
Nicht zum ersten und auch bestimmt nicht das letzte Mal wird Bürgern und Nichtregierungsorganisationen und sogar Parlamentariern der Zugang zu wichtigen Dokumenten verwehrt wird. Ein Bericht von @kattascha
Fast jeden Tag prasseln Pressemeldungen mit Nachrichten zu Datenschutz, Urheberrecht, Zensurgelüsten, ausufernden Überwachungsbestrebungen und weiteren Aspekten aus den Umfeldern von Firmen und Staat auf uns ein, so die OrganisatorInnen von DigitalCourage.
In den USA soll Mitte April der "Computer Fraud and Abuse Act" aus 1984 adaptiert werden. Internet-Aktivisten sind alarmiert. Denn statt das Gesetz dem Internet-Zeitalter anzupassen, finden sich darin neue, absurde Schikanen, die viele Internet-Nutzer, vor allem auch Teenager, betreffen würden.
Der Kryptologe und Sicherheitsforscher Bruce Schneier kapituliert: Staatliche Überwacher und Internetfirmen, die uns ausspähen, haben die Oberhand, sagt er im Interview.
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