Um Leistungsmissbrauch zu verhinden, wollten anscheinend mehrere Jobcenter Hartz-IV-Beziehern im Internet nachspionieren. Ein solches Vorgehen hält der oberste Datenschützer für rechtswidrig – und richtet eine scharfe Warnung an die Behörden.
Wenn mehr als zwei Zuschauer vorm Fernseher sitzen, kostet der Filmabruf doppelt so viel: Mit der Super-Kamera von Microsofts neuer Konsole Xbox One könnte die Abrechnung nach Zuschauerzahl Standard werden. Der Konzern beschreibt das Verfahren in einem Patentantrag detailliert.
Die Regierung in Washington soll neben Journalisten der Associated Press auch einen weiteren Journalisten ausgespäht haben. Wie die Washington Post berichtet, sei James Rosen vom TV-Sender Fox News im Jahr 2010 aufgrund eines Berichts über nordkoreanische Atomwaffentests bespitzelt worden. Im Zuge dessen haben Ermittler des FBI seinen persönlichen E-Mail-Account und Telefondaten sowie seine elektronische Zugangskarte im Ministerium untersucht.
Ein US-Security-Blogger berichtet über eine im öffentlichen Bereich relativ neue Dienstleistung: DDoS-Angriffe. Einer der "Stress-Tester" soll sogar eng mit dem FBI zusammen arbeiten – dieser lasse ihn gewähren und bekäme dafür vollen Zugriff auf die Protokolle aller Aktivitäten seiner Kunden.
Mit beunruhigenden Forderungen lässt erneut der US-Geheimdienst FBI aufhorchen. Überwachung, wie man sie dort heute schon bei Telefonie bedarfsmäßig durchführen kann, soll in einer ähnlichen Form auch auf Online-Kommunikation ausgedehnt werden.
Der Skandal um abgehörte Telefone erschwert der Nachrichtenagentur AP die tägliche Arbeit: Interviewpartner seien merklich zurückhaltender, sagt AP-Chef Gary Pruitt in einem Interview - aus Angst, dass die Sicherheitsbehörden mithören könnten.
Erst kürzlich war bekannt geworden, dass via Skypenachricht übermittelte https-Links Besuch von Microsoft-Crawlern erhalten – was auch für einige Aufregung gesorgt hatte, da sich in diesen Links mitunter sensible Informationen befinden können. Nun wurde die URL-Prüfung offenbar abgedreht.
Europäisches Parlament, Hemicycle, Allée du Printemps, Straßburg
In seiner Plenarsitzung am Dienstag befasst sich das Europäische Parlament mit der
Umsetzung des Programms von Stockholm und des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
Das Stockholmer Programm (pdf, 82 Seiten) ist ein Programm für eine gemeinsame Innen- und Sicherheitspolitik der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für die Jahre 2010 bis 2014.
Nachdem die österreichische Datenschutzkommission die Videoüberwachung in Grazer Bussen und Straßenbahnen vor wenigen Wochen abgesegnet hatte, werden die ersten Überwachungskameras ab sofort in Betrieb genommen.
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