Laut einem Regierungsdokument überwacht das amerikanische Ministerium für Innere Sicherheit (DHS, vulgo Heimatschutzministerium) routinemäßig Dutzende von bekannten Webseiten, wie Facebook, Twitter, WikiLeaks sowie News-Seiten und Online-Klatschblätter wie die Huffington Post und Drudge Report.
Vor dem Hintergrund der Skandale um Datenschutzverstöße bei Lidl, Telekom, Deutsche Bahn und wohl auch KiK sollen Arbeitnehmer künftig stärker in die Gesetzgebung zu einem verbesserten Beschäftigten-Datenschutz mit einbezogen werden. Dazu hat die Bundestagsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN einen eigenen Rohentwurf für ein Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz veröffentlicht und zur Diskussion im Internet freigegeben.
Der Artikel "Löschen, nicht sperren" von Joe McNamee, EDRi's Advocacy Coordinator in Brüssel, ist am 30. März 2010 im The Guardian erschienen und steht nun in mehreren Sprachen – Deutsch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch, Tschechisch – zur Verfügung .....
Sehr geehrte Mitlglieder des Europäischen Parlaments,
Wir begrüßen die zahlreichen Stellungnahmen der EU zur Einbindung der Interessen der Bürger in den politischen Prozess im Internet; wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf einige schwerwiegende Bedenken lenken, die wir in Bezug auf das Telekompaket hegen, das demnächst dem Europäischen Parlament zur zweiten Lesung vorgelegt werden wird.
Die Bürgerrechtsgruppen La Quadrature du Net, European Digital Rights (EDRi), AK Vorrat und Netzpolitik.org drängen das Europäische Parlament, den Rat des Europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx zu beherzigen und die Pläne zur sogenannten „freiwilligen Vorratsdatenspeicherung“ fallen zu lassen.
Das Europäische Parlament soll die Urheberfrist für Tonauszeichnungen um das Doppelte verlängern. Lobbyisten der Industrie argumentieren, die Ausweitung der Frist würde den Künstlern zugute kommen. Die Richtlinie zur Ausweitung der Frist, über die in einigen Wochen im Rechtsausschuss abgestimmt werden wird, wird jedoch nicht dazu beitragen. Stattdessen wird sie den vier weltweit führenden Plattenlabeln Millionen von Euro zuspielen, die direkt aus den Taschen der europäischen Konsumenten bezahlt werden.
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