Dritte Internationale Konferenz e-Society.Mk 2007

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So, 09/12/2007 - 13:02

Die Konferenz über das Thema „Inklusives E-Government“ wurde von der Metamorphosis Foundation letzte Woche im Rahmen des Projekts „West Balkan Netzwerk für Inklusives E-Government“ organisiert. Das Projekt zielt darauf ab, die Zusammenarbeit und Koordination zwischen allen relevanten Interessensvertretern, Entscheidungsträgern, Regierungsvertretern und Vertretern der Gewerbe, des akademischen und nicht-akademischen Sektors zu stärken, damit die Qualität verbessert wird und der Level der Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit elektronischer Dienste erhöht wird, die von der öffentlichen Verwaltung zur Verfügung gestellt werden.

„Auch wenn die Inklusion für die Länder mit einer höher entwickelten Informationsgesellschaft charakteristisch sind, bedeutet das nicht, dass wir diese Thema nicht in Mazedonien diskutieren können und daran arbeiten können, da es ja unser Ziel ist, ein Teil der Europäischen Gemeinschaft zu werden“ sagte Goran Manchev, Berater im Kabinett des Ministers, der für die Informationsgesellschaft verantwortlich zeichnet.

Wie Manchev herausstreicht, führt die Regierung in diesem Gebiet der Inklusion Projekte durch, wie „Computer für jedes Kind“, Gutscheine für Schüler, Intervalle freien Internetzugangs etc., die Manchev zufolge eine Einleitung für die Überbrückung der digitale Teilung in der Gesellschaft darstellen.

Der Geschäftsführer des mazedonischen Foundation Open Society Institute Vladimir Milchin betonte, dass die Leute, die in der zentralen und lokalen Verwaltung tätig sind, ihre Kenntnisse steigern und ihr Können verbessern müssen, um es den Nutzern zu ermöglichen, ihren Einfluss in der Gesellschaft durch den Gebrauch von ICT zu erhöhen und die öffentliche Politik mitzuformen: „Das bedeutet, dass wir das Ziel einer offenen Regierung erreichen und Bürger haben werden, die Zugang haben, das heißt wir erreichen ein gewisses Maß an Inklusion, ohne welches weder eine demokratische noch eine offenen Gesellschaft vorstellbar wäre“, sagte Michlin in seiner Rede vor den Konferenzteilnehmern.

„Kenntnisse und Können sind Grundvoraussetzungen für die Einrichtung eines inklusiven E-Governments in einer Informationsgesellschaft. Die digitale Teilung weitet sich aus. Das Gefälle zwischen den Leuten, die ICT Technologie verwenden und jenen, die es nicht tun, wird immer extremer. Daher müssen wir dieses Gefälle überbrücken und Inklusion möglich machen. Wir sind uns bewusst, dass wenn Mazedonien auf diesem Gebiet nicht gut auftritt, wir hinter die anderen europäischen Länder zurückfallen werden“, betonte Markan Gushev, Vorstandsmitglied der Metamorphosis Stiftung.

Ihm zufolge steht das „E“ in „E-Government“ eher für effizient als für elektronisch, was bedeuten würde, dass die Maßnahmen der Regierung neu organisiert werden müssten, damit bessere Dienste für die Bürger und Gewerbe zur Vefügung gestellt werden können.

Der zweite Tag drehte sich um Beste Praktiken in den E-Goverments. Die meisten Teilnehmer vertraten die Ansicht, die Region profitiere sehr von der Verteilung von Wissen über gute E-Gov Praktiken von den EU, besonders von Österreich, Slowenien und Estland, laut der Capgemini-Methodik drei der fünf führenden EU-Länder auf diesem Gebiet.

Andererseits deuteten Umbuchungen von verschiedenen WBCs nicht nur auf das niedrige Niveau an E-Gov Erfahrung (ca 2 von 4) hin, sondern auch auf ein geringes Interesse bei den Aspekten Inklusion und besonders einen Mangel an Einsatz bei der Einführung von Standards für die Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit bei den bestehenden E-Diensten. Bardhyl Jashari von der Metamorphosis Stiftung betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren: Regierung, Gewerbe, Bildung und Bürger, wenn man diese Hindernisse überwinden will. Er betonte außerdem, dass im Fall von Mazedonien rund 70% der Bevölkerung das Internet überhaupt nicht benutzen; also benötigen alle Sektoren, damit eine wirklich inklusive E-Gesellschaft geschaffen werden kann Mechanismen, damit diese Schichten der Bevölkerung in die Entwicklungsprozesse miteinbezogen werden können.

Rund 250 Vertreter von Regierungen, nicht-Regierungsvertreter und Vertreter aus Bildung und Gewerbe aus 11 Ländern nahmen an der Konferenz teil, die vom 29. bis 30. November 2007 stattfand.


E-society.Mk 2007 International Conference

(Beitrag von EDRi-member Metamorphosis Foundation - Mazedonien)

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