Konsumenten unterstützen DRM-freie Musik

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Fr, 31/08/2007 - 11:53

Eine neue Studie zu Musik online, die von Entertainment Media Research in Zusammenarbeit mit der Anwaltsfirma Olswang durchgeführt wurde zeigt auf, dass die Probleme im Zusammenhang mit DRMi (Digital Rights Management) der Ansicht der britischen Konsumenten nach stärker sind, als die Musikindustrie anfangs dachte.
Die Studie wurde mit über 1700 Befragten durchgeführt, einer Stichprobe aus dem UK-Verzeichnis von Entertainment Media Research mit 300 000 Musikkonsumenten. Die Studie wurde im Juni 2007 durchgeführt.
Sie zeigt, dass die Anzahl der Leute, die noch nie von DRMi gehört hatten, in nur einem Jahr von 50% auf 37% gesunken ist. Darüber hinaus hat sich die Anzahl der Befragten, die behaupten, gut oder genau über DRMi Bescheid zu wissen im letzten Jahr verdreifacht.
Im Hinblick auf die Fragen zu DRMi unterstreicht die Studie, dass DRMi ein zunehmend wichtiges Thema für Konsumenten ist; 68% der Befragten haben die Ansicht geäußert, dass Downloads "nur die Anschaffung wert sind, wenn sie DRMi-frei sind". Außerdem würden es mehr Leute vorziehen, ein wenig mehr für Tracks zu zahlen, die DRMi-frei sind, als den Standardpreis inklusive Einschränkungen.
Die Studie bestätigt den schlechten Ruf, den DRMi bei den britischen Konsumenten hat und wirft einige bedeutenden Fragezeichen für die Musikindustrie auf zu einer Zeit, zu der laut der selben Studie das unerlaubte Downloaden in jeder einzelnen gemessenen demografischen Kategorie angestiegen ist. In der gleichen Zeitspanne wuchs auch das legale Downloaden bedeutend an (15%), jedoch weniger als erwartet.
Unter diesen Umständen kommt es nicht sehr überraschend, dass die größten Plattenlabels versuchen, mit der neuen Situation zurechtzukommen, Universal Music hat im August 2007 angekündigt, tausenden von Alben und Tracks, die im MP3 Format erhältlich sind, ohne DRMi Schutz zu verkaufen. "Das Experiment wird von August bis Januar laufen und Faktoren wie Konsumentennachfrage, Preisempfindlichkeit und Piraterie im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von offenen MP3s analysieren. "Die Musik, die Tracks von 50Cent, The Black Eyed Peas oder Amy Winehouse beinhalten soll, wird über Google, Wal-Mart und AMazon.com verkauft werden, aber nicht über iTunes.


Survey says: only DRM-free music is worth paying for
( 5.08.2007)


The 2007 Digital Music Survey
(07.2007)


Universal sells songs without DRM
(10.08.2007)

unwatched: Hat DRM ausgedient? (17.01.2007)

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