Direkt zum Inhalt
unwatched.org logo
Login / Registrierung
Passwort vergessen?
  • Home
  • EDRi-gram
  • Termine
    • Termin eintragen
  • Literatur
  • Links
    • Link eintragen
  • Online-Abo
  • Impressum
Startseite » EDRi-gram Nr. 5.4, 28. Februar 2007

DRM Debatte in Europa geht weiter.

Verfasst von sac am 28. Februar 2007 - 14:25

Die britische Regierung hat am 19. Februar 2007 eine Online-Petition abgelehnt, die vom Blogger Neil Holmes ins Leben gerufen worden war und die von 1 414 Personen unterzeichnet wurde, um das Verbot von DRM (Digital Rights Management) durchzusetzen, weil DRM Systeme ihnen ihr Recht auf Auswahl zwischen konkurrierenden Produkten bei CDs oder digitale Downloads ihrer Meinung nach vorenthalte.
Die britische Regierung lehnte die Petition mit dem Argument ab, dass DRM nutzbringend für Konsumenten sein kann, weil es nicht nur als Schutzvorrichtung fungiere, sondern „auch Firmen, die Inhalte verkaufen, erlaubt, den Konsumenten eine beispiellose Auswahl in Bezug auf die Art und Weise zu bieten, wie sie die Inhalte nutzen und auch in Bezug auf den Preis, den sie dafür bezahlen wollen.“
In Bezug auf die Rechte der Konsumenten ist die britische Regierung der Meinung, dass „es für die Konsumenten sinnvoll ist, darüber informiert zu sein, was zum Beispiel tatsächlich zum Verkauf angeboten wird, wie und wo der Käufer dads Produkt verwenden können wird, und welche Beschränkungen es gibt.“
Die DRM-Frage bleibt in Europa auch weiterhin ein heißes Eisen. Becky Hogge, die Geschäftsführerin der britischen Open Rights Gruppe ist der Meinung, dass „DRM in der Vergangenheit als nette Technologiefrage angesehen worden ist, jetzt jedoch steigt das Bewusstsein der Konsumenten in dieser Angelegenheit.“ Sie sagte auch, dass einige DRM Technologien Beschränkungen aufstellen, die die Rechte der Konsumenten laut britischem Urheberrecht verletzen. „DRM will das Urheberrecht stärken, schneidet dabei aber schlecht ab.“
Das deutsche Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und einige Verbraucherorganisationen haben eine „Charta für Konsumentensouveränität in der Digitalen Welt“ verabschiedet und rufen die Betreiber von Web Musikshops wie Apple dazu auf, ihre abgeschlossenen Systeme zu öffnen. Der Entwurf der Charta wird im März 2007 bei einer Konferenz der Europäischen Verbraucherschutzminister präsentiert werden.
Frühere Pläne einiger Musiklabels, Musik ohne DRM zur Verfügung zu stellen, sind ohne wirklichen Auswirkungen geblieben, weil EMI seine Gespräche über DRM-freie Musik mit Download-Diensten abgebrochen hat. Offenbar bestand einer der Gründe dafür darin, dass EMI von den Onlineläden immense Vorauszahlungen gefordert hatte.

U.K. government rejects calls for DRM ban (20.02.2007)

Apple & Co. threatened with opening clauses for online music shop DRM (19.02.2007)

EMI: DRM stays (26.02.2007)

unwatched: iTunes in Europa fortlaufenden Angriffen ausgesetzt (31.10.2007, deutsch)

unwatched: Hat DRM ausgedient? (17.01.2007, deutsch)

  • MeinVZ
  • del.icio.us
  • Digg
  • Facebook
  • Furl
  • identi.ca
  • Mister Wong
  • SlashDot
  • StumbleUpon
  • Twitter
‹ 24 Voschläge vom WIPO PCDA angenommen. nach oben Verstärkte Befugnisse für Europol verlangen nach verstärkten Datenschutzrichtlinien. ›
  • Druckversion
  • Trackback URL
FlattrFlattr? Online-Abo Artikel ... Feedback | Fehler melden

Ankündigung

zeichnemit.at

Pressespiegel

  • Schwarz-Gelb will ständigen Bundestagsausschuss für Netzpolitik (08.02.2012)
  • Sicheres Daten schreddern auf Smartphones (08.02.2012)
  • D: Zensus-Umfrage muss wiederholt werden (08.02.2012)
  • Zwischenstand: 12 Millionen Funkzellenabfragen in Berlin (08.02.2012)
  • Widerstand gegen US-Zensurgesetze hält an (08.02.2012)
  • Surveillance Who is who – Überwachungsfirmen auf die Finger geschaut (08.02.2012)
  • "Safer Internet Day" in 60 Ländern: Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz (07.02.2012)
  • Vorratsdatenspeicherung: BKA-Studie mit logischen Schwächen (07.02.2012)
  • US-Abgeordnete rät wegen neuer Datenschutzvereinbarung von Google Mail ab (07.02.2012)
  • Brüssel will schärfer gegen Copyrightverstöße im Web vorgehen (07.02.2012)
Weitere Pressemeldungen

Neueste Kommentare

  • Gerhard Ruiss, Acta und die Lizenz für freie Inhalte
    vor 20 Stunden 3 Minuten
  • Überwachungskameras
    vor 1 Woche 2 Tage
  • Lachhaft
    vor 4 Wochen 1 Tag
  • übertrieben!
    vor 4 Wochen 1 Tag
  • Android?
    vor 4 Wochen 4 Tage
  • datenschutz rss
    vor 4 Wochen 5 Tage
  • Erratum
    vor 5 Wochen 1 Tag
  • Das ist falsch
    vor 5 Wochen 1 Tag
  • Oder es ist eine Möglichkeit ...
    vor 8 Wochen 1 Stunde
  • Gehört zum Job...
    vor 8 Wochen 2 Stunden

Kontakt & Impressum | PGP-Schlüssel | Werben auf unwatched.org

unwatched.org - Das Datenschutzportal der mksult GmbH, Westbahnstraße 46, A-1070 Wien