Digital Restriction Management - drm.info
Am 3. Oktober 2006 fand der erste Anti-DRM-Tag, eine neue gemeinschaftliche Informationsplattform über die möglichen Gefahren des Digital Restriction Management (DRM – Digitales Beschränkungs-Management), statt. Die DRM.info wurde von der Free Software Foundation Europe (FSFE) initiiert und wird unterstützt durch eine Gruppe von Organisationen und Autoren.
Die Hauptbotschaft der neuen Website ist „Ihre Einrichtungen vertrauen Ihnen nicht!“, wie uns Joachim Jakobs, Medienkoordinator von FSFE, erklärt: „Die vertrauen Ihnen in der Tat so wenig, dass sie es Ihnen nicht einmal mitteilen wenn Sie überwacht werden.“ DRM.info möchte die Menschen informieren und in Entscheidungen miteinbeziehen, die sie auf einem sehr persönlichen Level beeinflussen. Allen Mitwirkenden der neuen Plattform gemeinsam ist die Besorgnis über die Abwesenheit einer Sozialdebatte über Themen rund um die DRM-Technologien.
Georg Greve, FSFEs Präsident hob eine der Gefahren von DRM hervor: „DRM-Technologien basieren auf dem Prinzip, dass eine dritte Partei mehr Einfluss auf Ihre Einrichtungen hat als Sie, und dass deren Interesse Ihres aufheben wird, sobald es zu einem Konflikt zwischen beiden kommt. Das ist selbst dann zutreffend, wenn Ihre Interessen völlig legitim und legal sind, und gilt möglicherweise auch für Ihre eigenen Daten.“
DRM.info - Digital Restriction Management
FSF Europe launches anti-DRM site (5.10.2006)
Digital Rights Management (auf Deutsch, 3.10.2006)
Die europäische Anti-DRM-Kampagne startete (auf Italienisch, 4.10.2006)


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