Ein offener Brief gegen die Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes

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Mi, 11/10/2006 - 11:15

Ende September 2006 wurde eine neue Initiative namens kunstfreiheit.ch in der Schweiz gestartet. Im Wesentlichen ist es ein offener Brief an den Schweizer Justizminister und die Schweizer Parlamentarier, der auf die Tatsache aufmerksam machen will, dass die Reform/Expansion des Urheberrechts, das zur Zeit debattiert wird, nicht im Interesse der Künstler ist. Nachdem der offene Brief von 40 prominenten Schweizer Künstlern, Kuratoren und Professoren im Voraus unterzeichnet wurde, ist er nun, für weitere Unterstützung der Internetuser, der Öffentlichkeit zugänglich.

Die Schweiz ist eines der letzten europäischen Länder, das sein Urheberrechtsgesetz gemäß den WIPOi-Abkommen 1996 überarbeitet.

Das Hauptziel des offenen Briefes ist es die unterschiedlichen Interessen der Künstler und der Industrie publik zu machen. Das soll dabei helfen den - immer noch politisch wirksamen - Mythos zu untergraben, dass die Industrie die Interessen der Künstler vertrete.

Der Brief ist rund um 3 Hauptprinzipien aufgebaut, die im neuen Urheberrechtsgesetz wiedergespiegelt werden sollen:
a. Der Schutz der künstlerischen Werke sollte dem Urheberrecht eher am Herzen liegen, als diese höher zu versteuern.
b. Rechtliche Sicherheit im Gebrauch von momentan urheberrechtlich gesicherten Werken

c. Neue künstlerische Kreativität sollte nicht durch die DRMs untergraben werden

Die Reaktion der Besucher in der ersten Woche fiel positiv aus. Bereits 400 Künstler und Fachleute haben den offenen Brief unterzeichnet.


Kunstfreiheit


Offener Brief zum Urheberrecht - Kunstfreiheit (29.09.2006)
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Initiative zur Kunstfreiheit kritisiert Schweizer Urheberrechtspläne(2.10.2006)


Erfolgreicher Aufruf gegen Revision des Urheberrechts

(Ein Beitrag von Felix Stalder - Department of New Media, HGK Zürich - Schweiz)

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