D: Staatliche Überwachung per SMS
In Deutschland entdeckte ein Hamburger Linksaktivist kürzlich per Zufall, dass er mit Hilfe seines Mobiltelefons überwacht wurde. Als der polizeilich bekannte Aktivist erstmals bemerkte, dass sein Handy über Wochen hinweg in regelmäßigen Abständen eingegangene SMS einer fiktiven Nummer protokolliert hatte, klärten ihn Experten darüber auf, dass es sich dabei um eine staatliche Überwachungsmaßnahme zur Observation mit Hilfe so genannter „stiller SMS“ handelt.
Dabei werden unsichtbare SMS an die Mobilfunknummer der Person gesendet, woraufhin das Telefon automatisch und ohne Kenntnis seines Besitzers eine Antwort in Form von Datenpaketen sendet. Auf diese Weise können Ermittlungsbehörden den Standort des Handys bestimmen und somit auch den Besitzer orten. Auch Bewegungsprofile werden auf diese Weise erstellt.
Nach Bekanntwerden der Aktion seien keine weiteren eingehenden SMS mehr aufgezeichnet worden, so der Aktivist gegenüber Neues Deutschland.
[unwatched / Neues Deutschland]


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