Ungarn führt verbindliche Open Standards für öffentliche Institutionen ein
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Englisch: Hungary introduces mandatory open standards for public institutions
Das ungarische Parlament entschied Ende 2009 für die Kommunikation zwischen öffentlichen Institutionen, Energieversorgern und Bürgern über das zentrale Regierungssystem verpflichtend Open Standards einzuführen.
Das Parlament ergänzte das Gesetz LX für elektronische öffentliche Dienste aus dem Jahre 2009. Angeregt wurde der Zusatzartikel durch den ungarischen NGO The Open Standards Alliance mit dem Ziel monopolfreie Märkte und die Entwicklung von untereinander austauschbaren und vollständig kompatiblen Produkten zu fördern, die von Open Standards hervorgebracht werden.
Die eingesetzten Standards müssen öffentlich zugänglich, kostenlos, uneingeschränkt frei von Lizenzgebühren und hinsichtlich des Wettbewerbs neutral sein, so dass eine wahre Interoperabilität gegeben ist.
The Open Standards Alliance beabsichtigt weiterhin mit der Regierung zu kooperieren und in diesem Sinne die Zusammenarbeit zwischen Regierungsvertretern, Stadtwerken und Konsumentenschutzorganisationen zu initiieren.
Die Alliance hat auch vor die Interoperabilität auf der Grundlage öffentlich festgelegter Open Standards dahingehend zu fördern, dass sie in der ungarischen EU-Präsidentschaft 2011 zu einer EU-Norm erklärt wird. Zu diesem Zweck möchte man öffentliche Zusammenarbeit zwischen allen Gesellschaften zivilen und öffentlichen Interesses innerhalb der EU anregen.
Mandatory Use of Open Standards In Hungary (18.12.2009)
10 points on the mandatory use of open standards in Hungary (17.12.2009)


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