Montenegro sperrt Facebook und Youtube für Beamte

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So, 18/01/2009 - 15:31

Das montenegrinische Büro für die Internetinfrastruktur der Regierung hat entschieden, den Zugang zu verschiedenen Social Networking und Video-Webseiten wie Youtube oder Facebook zu sperren. In einer Aussendung Ende 2008 an alle Beamten wurden die Betroffenen über die Maßnahme informiert.
Nun erhalten Beamte, die auf eine der Webseiten zugreifen, nur eine „Access denied“-Meldung. Auch wenn es sich hierbei um keine besonders spektakuläre Maßnahme am Arbeitsplatz handelt, ist es dennoch interessant, dass die Sperre nicht etwa verhängt wurde, um die Produktivität der Regierungsbeamten zu steigern, sondern um „einen Kollaps des Systems durch Überbelastung zu vermeiden“.
In der offiziellen Stellungnahme heißt es: „Daher wird der Zugang zu gewissen potentiell tückischen und äußerst verkehrsstarken Webseiten während der Arbeitszeiten unterbunden“; die Webseiten sind außerhalb der Arbeitszeiten normal zugänglich.
Montenegro ist Europas jüngster Staat, hat bei 650 000 Einwohnern eine Interneteinschaltungsrate von beinahe 40% und zählt über 14 000 Facebook-User.

Montenegro bans Facebook access in government offices (18.12.2008)

Social Media's Popularity Too Much For Montenegro Gov't (18.12.2008)

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