<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><xml><records><record><source-app name="Biblio" version="6.x">Drupal-Biblio</source-app><ref-type>27</ref-type><contributors></contributors><titles><title><style face="normal" font="default" size="100%">Volkszählung „Zensus 2011“ – Juli Zeh im Interview</style></title></titles><keywords><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">Datenschutz</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">Volkszählung</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">Zensus</style></keyword></keywords><dates><year><style  face="normal" font="default" size="100%">2011</style></year><pub-dates><date><style  face="normal" font="default" size="100%">2011</style></date></pub-dates></dates><urls><web-urls><url><style face="normal" font="default" size="100%">http://www.humboldt-forum-recht.de/media/Druckansicht/pdf/2011-10.pdf</style></url></web-urls></urls><pages><style face="normal" font="default" size="100%">7</style></pages><abstract><style face="normal" font="default" size="100%">Das Thema Datenschutz gewinnt in der modernen Informationsgesellschaft mehr und mehr an Bedeutung, denn &quot;Menschen werfen an vielen Stellen Datenschatten, ihr Verhalten wird immer öfter beobachtet, registriert und bewertet, indes nehmen digitale Profilbildungen zu&quot;, wie es das &lt;a href=&quot;http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/10-2011/index.html&quot;&gt;Humboldt Forum Recht&lt;/a&gt; (HFR) so treffend formuliert hat.

In der Publikationsreihe &quot;Gespräche&quot; der universitären Internetzeitschrift ist nun ein &lt;a href=&quot;http://www.humboldt-forum-recht.de/media/Druckansicht/pdf/2011-10.pdf&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit der renommierten Juristin und Schriftstellerin Juli Zeh erschienen. Sie ist Autorin des viel beachteten Buches „Angriff auf die Freiheit“, worin sie Aspekte wie Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und den Abbau bürgerlicher Rechte und Freiheiten, die unserem Staatsverständnis essentiell vorausgehen, beleuchtet. 

Das HFR sprach mit ihr über den Zensus 2011. Im Gespräch mit Tobias Dreyer kritisiert Zeh Form und Durchführung der Volkszählung in Deutschland und zeigt auf, dass es beispielsweise in letzter Zeit nirgendwo &quot;zu problematischen Entscheidungen wegen fehlender Daten&quot; gekommen ist. Es fehle nicht an Daten, sondern am politischen Willen, ein Problem zu lösen.

Zudem warnt Zeh, dass sich das Sammeln von Daten schon mehr als einmal &quot;als probates Mittel der Diktatur&quot; erwiesen hat. Verantwortungsvolle Politik könne hingegen &quot;darin bestehen, das praktisch Nützliche zu unterlassen, weil man erkennt, dass es die Würde der Menschen beeinträchtigt&quot;, so die Juristin.</style></abstract></record></records></xml>
