Sieg der Urheber: Google stuft Websites herab
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Als „Sieg für die Film- und Musikindustrie“ bezeichnet die britische Zeitung Telegraph die Ankündigung des Suchmaschinen-Giganten Google, Websites, die zu Urheberrechtsverletzungen animieren, in seinen Suchergebnissen von nun an schlechter platzieren zu wollen. Damit wolle das Unternehmen seinen Nutzern helfen, legale Quellen für Online-Inhalte zu finden.
Konkret führt eine Änderung des bisherigen Such-Algorithmus von Google dazu, dass Websites, gegen die häufig Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen einlangen, in den Suchergebnissen, weiter unten bzw. auf einer der unzähligen Folgeseiten platziert werden. Diese Maßnahme soll bewirken, dass den Nutzern das Auffinden von Websites, die gegen das Urheberrecht verstoßen, erschwert wird.
Während sich Suchmaschinennutzer also künftig vermutlich durch zahlreiche Seiten von Suchergebnissen kämpfen müssen, um einen bestimmten Filehoster oder eine Torrent-Seite zu finden, begrüßen Vertreter der Musik- und Filmindustrie die Änderung bei der Google-Suche. Sie werfen Google bereits seit Jahren vor, mit Hilfe seiner Suchmaschine und der leichten Auffindbarkeit von einschlägigen Websites Urheberrechtsverletzungen zu fördern.
Was den neuen Algorithmus betrifft, so soll dieser ausschließlich von berechtigen Beschwerden beeinflusst werden. Liegt demnach eine Beschwerde vor, die einer Website Urheberrechtsverletzungen vorwirft, so wird diese überprüft und fließt – sofern sie für berechtigt befunden wurde – in den Such-Algorithmus ein. Je mehr Beschwerden über eine Website eingegangen sind, desto weiter unten bzw. hinten wird die Website gereiht, heißt es. Eine Löschung der Websites soll nicht stattfinden. [unwatched / futurezone]
Kurz-URL zu diesem Artikel: http://unurl.org/iCV
Bild: Surka


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