EPIC: Datenschutz-Beschwerde gegen neue Google-Suche
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Foto: Surka
Die am vergangenen Dienstag angelaufene Integration von Inhalten aus dem sozialen Netzwerk Google+ in die Google-Suche stößt auf Widerstand. In den USA hat das Electronic Privacy Information Center (EPIC), eine Organisation für digitale Bürgerrechte, wegen Ausnutzung der Marktmacht und mangelndem Datenschutz Beschwerden gegen den Suchmaschinenriesen eingereicht.
Auch in einem Brief an die Federal Trade Commission hat EPIC Bedenken an der geänderten Google-Suche angemeldet. In dem Schreiben werden US-Behörden dazu aufgerufen, die Neuerung genau unter die Lupe zu nehmen. Vor allem der Umstand, dass private Informationen von Usern ohne deren Einverständnis durchsuchbar sind, macht EPIC zu schaffen. "Soziale Netzwerke sind Werkzeuge zur privaten Kommunikation. Solche Inhalte haben in öffentlichen Suchergebnissen nichts zu suchen. Sonst geht wieder ein Stück Privatsphäre im Netz verloren. Wir brauchen Regeln, damit Privatkommunikation im Internet auch von Konzernen geschützt wird", so Georg Markus Kainz von quintessenz.
Neben Datenschutzfragen sorgt sich EPIC auch um die Marktmacht von Google. Die prominente Integration der Google+Ergebnisse verschafft dem Suchmaschinengiganten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Twitter hat seinen Unmut darüber bereits geäußert. Google entgegnet, dass Ergebnisse aus konkurrierenden sozialen Netzwerken deshalb nicht angezeigt werden, weil Google nur ungenügenden Zugang zu diesen Inhalten hat.
[unwatched / pte]
Kurz-URL zu diesem Artikel: http://unurl.org/fsF


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