Codename «Argos»: Schweizer Polizei will Smartphones hacken
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Foto: Setreset
Die Waadtländer Polizei lässt heimlich eine Reihe von ausgeklügelten Trojanern fürs Handy entwickeln, damit will sie Daten von Verdächtigen erhalten, berichtete jüngst 20min.ch.
Die Schweizerische Kantonspolizei wolle neuerdings in die Mobiltelefone von Verdächtigen eindringen, berichtet das Newsportal. Im Geheimen sei der Fachhochschule für Ingenieurwesen und Handel des Kantons Waadt ein entsprechender Auftrag erteilt worden. Deren Studenten sollen Trojaner für Smartphones entwickeln, um das Ausspionieren von Anrufen, SMS- und Standortdaten zu ermöglichen.
Die Aktion ist umstritten, der Auftrag geheim, so 20min.ch, die Schule wolle nicht offen legen, wer dahinter steckt. Auch die Waadtländer Kantonspolizei will nicht über Einzelheiten sprechen, hat aber offenbar die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule bestätigt. Unter dem Codenamen "Projekt Argos" würden "zur Zeit nur Forschungsprojekte" laufen, man setze (noch?) nichts bei der Arbeit ein.
[unwatched / 20min.ch]
Kurz-URL für diesen Beitrag: http://unurl.org/f2e


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